Kostenlose Schuldnerberatung Hannover

kostenlose Schuldnerberatung für jedermann

gemeinnützige und vom Niedersächsischen Landesamt für Soziales, Jugend und Familie anerkannte Beratungsstelle

Kostenfreie Schuldnerberatung in eigenen Büroräumen. 100-prozentige Übernahme der Kosten durch das Land Niedersachsen oder des JobCenters der Region Hannover, als Teil der allgemeinen Sozialberatung. Schuldenregulierung für überschuldete Haushalte. Überprüfung Ihrer Zahlungsverpflichtungen mit Ziel der außergerichtlichen Einigung mit den Gläubigern. Das P-Konto oder Pfändungsschutzkonto. Hilfe bei der Umwandlung Ihres Girokontos in ein P-Konto ( Pfändungsschutzkonto ). Anerkannte Schuldenbereinigungsstelle. Für jeden, der Rat und Hilfe in finanzieller sowie auch in rechtlicher Hinsicht benötigt. Kostenlose Schuldenberatung. Analyse und Stabilisation Ihrer aktuellen Situation in einem persönlichen Beratungsgespräch.

Mahnbescheid / Vollstreckungsbescheid - ein abgekürztes Gerichtsverfahren

Das Mahnverfahren ist ein abgekürztes Gerichtsverfahren, das der vereinfachten Durchsetzung von Geldforderungen dient. Dabei wird ohne Verfahren ein Vollstreckungstitel (Vollstreckungsbescheid) vom Gläubiger erwirkt, welcher eine 30-jährige Verjährungsfrist hat.

Zuerst wird auf Antrag des Gläubigers der Mahnbescheid vom Gericht erlassen und an den Schuldner zugestellt.


Mit dem zugestellten Mahnbescheid kann jedoch noch nicht vollstreckt werden. Erst zwei Wochen nach der Zustellung kann ein Vollstreckungsbescheid vom Gläubiger beantragt werden.

Wenn dieser Vollstreckungsbescheid erlassen und dem Schuldner zugestellt worden ist, erhält der Gläubiger einen Titel, also das Recht einen Gerichtsvollzieher mit der Zwangsvollstreckung zu beauftragen bzw. eine Konto- oder Einkommenspfändung vorzunehmen.


Zu beachten ist, dass der Schuldner jeweils zwei Wochen Zeit hat, um gegen den Mahnbescheid sowie gegen den Vollstreckungsbescheid Widerspruch bzw. Einspruch einzulegen, wenn die Forderung gegen ihn vollständig oder teilweise unbegründet ist.
Nach Ablauf der zwei-Wochen-Frist ohne einen Einspruch wird der Vollstreckungsbescheid rechtskräftig.

Nach einem Widerspruch bzw. Einspruch kann die Streitsache an das zuständige Gericht abgegeben und die Streitigkeit wie eine ganz normale Klage behandelt werden. Hierzu ist zu beachten, dass dann weitere Kosten auf den Schuldner zukommen können.

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